Thailand: Ko Chang – mein Reisebericht

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Meine Reise nach Thailand begann an einem Mittwochmorgen um 4:00 Uhr. Ich hatte  zuvor kaum geschlafen, da ich noch bis spät in die Nacht meine Sachen gepackt, meine Wohnung geputzt, Blumen gegossen und andere Dinge dieser Art erledigt hatte. Natürlich war ich auch schon vor dem Weckerklingeln wach, aber von Müdigkeit keine Spur. Ich war komischerweise auch gar nicht aufgeregt und fühlte mich gut vorbereitet, was mir wiederum komisch vorkam und mich denken ließ, dass ich bestimmt irgendwas gaaaaaanz wichtiges vergessen haben müsste – dem war zum Glück nicht so.

Um 5:00 Uhr holte mich ein Freund zu Hause ab. Er war so lieb und fuhr mich zu dieser unmenschlichen Uhrzeit zum Hauptbahnhof. Die Zugtickets zum Flughafen hatte ich vorab im Rahmen einer Aktion bei der Deutschen Bahn für nur 19€ pro Strecke gebucht. So wie ich die Bahn kenne, habe ich zwei Stunden als Puffer eingebaut und gleichzeitig meinen Bruder in Alarmbereitschaft gehalten, falls der Zug ausfallen sollte. Sicher ist sicher.. 😀 Es ging aber alles gut, ich war überpünktlich am Flughafen und mein Bruder konnte nach meiner Entwarnungs-WhatsApp noch ne Runde weiter schlafen.

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Ich hatte mich vor meiner Abreise immer gefragt, was ich am besten anziehen würde. Es war ja noch ziemlich kalt, so etwa drei Grad, und ich wollte einerseits nicht frieren, aber andererseits auch nicht meine Winterkleidung mit durch Thailand schleppen. Letztendlich hatte ich eine Jogginghose, Sneaker, einen Sweater und meine leichte aber warme Windbreakerjacke an. Das war genau richtig und erstaunlicher Weise war mir Frostbeule zu keinem Zeitpunkt kalt .

Der Flug nach Thailand, mit einem kleinen Zwischenstopp im Oman, war super. Während beider Teilflüge erhielt man einen kleinen Snack, eine warme Mahlzeit und Getränke. Außerdem gab es bei Oman Air ein gutes Angebot an Filmen, Serien und Musik; ab und zu ein kleines Nickerchen oder ein nettes Gespräch mit dem Sitznachbarn und schon war ich in Bangkok – alle Horrorgeschichten, die ich vorab über Langstreckenflüge gehört hatte, kann ich absolut nicht bestätigen. Klar gibt es Schöneres als dreizehn Stunden in einem Flugzeug zu sitzen, aaaaaber das gehört nunmal dazu, wenn man in so ein Land reisen möchte.

Gegen 7:40 Uhr Ortszeit bin ich am Donnerstagmorgen schließlich in Bangkok gelandet. Das Visum hatte ich kurz vor der Landung im Flugzeug erhalten und sorgfältig ausgefüllt. Wichtig ist hier, dass ihr auf jeden Fall eine Unterkunft angebt, sonst werdet ihr am Schalter wieder zurückgeschickt. Wenn ihr noch nichts gebucht habt, dann sucht euch eine Unterkunft in der Nähe eures ersten Aufenthaltsortes aus und tragt diese einfach ein. Es kontrolliert niemand, falls ihr am Ende doch woanders einchecken solltet, aber diese Angabe darf eben nicht fehlen. Ich hatte mir vor der Abreise (wichtig, denn ihr habt ja im Flugzeug in der Regel kein Internet) einen Screenshot von der Adresse eines Hotels auf Ko Chang gemacht und dieses einfach eingetragen.

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© Gold Art Photography

So, dann ging es ab durch die Passkontrolle und den Rucksack holen. Anschließend war meine erste Anlaufstation ein Exchange, an dem ich erst mal 450€ gewechselt habe. Der Kurs lag bei 37,8 Baht pro Euro – das war okay. Der beste Kurs den ich auf meiner Reise gesehen habe betrug 38,2 Baht. Es lohnt sich auch nicht vor Ort nach dem „besten“ Exchange zu suchen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Kurs in der unmittelbaren Umgebung immer exakt gleich hoch war. Danach bin ich ein paar Meter weiter (man läuft am Flughafen automatisch darauf zu) zum Stand eines thailändischen Mobilfunkanbieters gegangen und habe mir eine SIM-Karte gekauft. Ich habe den Anbieter AIS mit einem Datenvolumen von 4GB für 4 Wochen bei max. 4G Highspeed gewählt. Die Installation und Wechsel der SIM-Karte macht der Anbieter sofort am Stand, innerhalb von nicht mal fünf Minuten. Das Ganze hat ca. 550 Baht, also umgerechnet nicht mal 15€ gekostet. Der Empfang war sowohl auf Ko Chang als auch in Bangkok jederzeit stabil. Ich hatte bei meiner Anreise nach Ko Chang sogar mitten auf dem Meer super Empfang. Allerdings war mein Datenvolumen am dritten Tag vor meiner Abreise schon verbraucht. Zu dem Zeitpunkt war ich gerade in Bangkok und bin auf der Khaosan Road einfach in ein Geschäft gegangen auf dem „SIM-Cards“ stand und der Händler dort hat mein Datenvolumen um eine weitere Woche ohne Limit verlängert – für gerade mal 100 Baht (keine 3€).

Zurück zum Flughafen… mit Rucksack, Geld und Internet bin ich mit der Rolltreppe runter zum Busbahnhof gefahren, um mir ein Ticket für die Fahrt nach Ko Chang zu kaufen. Dieses habe ich ganz unten am Airport, rechts neben dem Ausgang zum Busbahnhof für 600 Baht (inkl. Minibus, Fähre und Transport direkt zum Hotel) erhalten. Der Bus fährt in der Regel zwei Mal am Tag, einmal morgens und einmal nachmittags. Da der erste Bus jedoch schon ausgebucht war, gab es an diesem Tag noch einen dritten; Abfahrtszeit: 9:30 Uhr. Neben dem Stand für die Busfahrt ist auch ein großer Foodmarkt. Ich habe mir dort etwas zu Essen geholt, da ich noch etwas Zeit hatte. Mir persönlich hat es dort leider überhaupt nicht geschmeckt. Ich empfehle euch daher, in den Restaurants am Flughafen zu essen, falls ihr Hunger habt.

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Die Fahrt nach Ko Chang hat etwa sechs Stunden inklusive mehrerer Pausen gedauert. Ich konnte zum Glück etwas schlafen und so ging die Zeit ziemlich schnell um. Auf Ko Chang angekommen, stellte sich mir sofort eine erste kleine Herausforderung. Ich wollte vom Fahrer nicht in ein Hotel gebracht, sondern direkt am Hafen rausgelassen werden, weil mich dort mein Freund mit dem Roller abholen wollte. Leider konnte der Fahrer kein Englisch und hat absolut nicht verstanden, was ich ihm zu erklären versuchte. Es hat ca. fünf Minuten und die Hilfe zweier lieber Mitfahrer gebraucht, um den Fahrer zu überzeugen, dass ich tatsächlich schon aussteigen wollte. Mitten im Nichts hat er mich dann irgendwann am Straßenrand abgesetzt und mein Freund konnte mich einsammeln.

Meine erste Unterkunft hatte ich am White Sand Beach. Dieser gilt als der schönste und größte Strand auf Ko Chang. Es gibt hier sehr viele Hotels und Restaurants am Strand. In den Mangroven hängen überall bunte Lampen und Lampions, die abends leuchten und damit eine wundervolle, romantische Stimmung schaffen.

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Übernachtet habe ich in einem von „Pen’s Bungalows“, einer ganz einfachen kleinen Hütte direkt am Strand in den Mangroven mit Aussicht aufs Meer – genau so hatte ich mir das vorgestellt. Pluspunkt: funktionierende Klimaanlage und warmes Wasser. Insgesamt habe ich vier Nächte in einem von Pen’s Bungalows verbracht und habe pro Nacht 600 Baht bezahlt. Im Internet habe ich keine Möglichkeit gefunden, die Bungalows vorab zu buchen. Das macht ihr besser vor Ort. Aber auf deren Facebook-Seite  könnt ihr ein paar Bilder und Infos finden. Wer etwas mehr Komfort möchte, dem kann ich z.B. das „Kacha Resort“ am White Sand Beach empfehlen. Eine gute Übersicht der Hotels auf Koh Chang findet ihr bei Agoda. Grundsätzlich ist diese Gegend etwas ruhiger. Wer eher auf Partys steht ist am Lonely Beach besser aufgehoben. Den Strand fand ich jedoch am White Sand Beach am allerschönsten.

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Den restlichen ersten Tag habe ich am traumhaften White Sand Beach verbracht und  mich von der Anreise ausgeruht. Abends waren wir dann noch gemeinsam etwas essen, mein erstes thailändisches Curry – es sollten noch viele weitere folgen – und anschließend bin ich todmüde ins Bett gefallen und erst am nächsten morgen um halb elf (vom Wecker!!) wieder aufgewacht. Ich war wohl doch müder als gedacht.

Zum Frühstück gab es einen Fruitshake unter den Mangroven am meterlangen Sandstrand mit Blick aufs hellblaue Meer bei strahlendem Sonnenschein – so stelle ich mir das Paradies vor. Doch ich wäre nicht ich, wenn ich da einfach hätte sitzenbleiben und den Anblick hätte genießen können. Ich war voller Energie, wollte was erleben, die Insel erkunden, alles hier sehen und wissen. Also machte ich mich zu Fuß auf den Weg durch die Straßen und Geschäfte am White Sand Beach, schaute mir die verschiedenen Strandabschnitte an, beobachtete das Treiben am Strand von den Schaukeln aus und spielte ein paar Runden Beachvolleyball. Am Abend habe ich mich quer durch den Streetfoodmarket gefuttert. Dort gab es alles, was die thailändische Küche zu bieten hat: Pad Thai, Curries, Salate, Fried Noodles oder Rice, Suppen, Fisch, Grillspieße, Insekten, Pilze, Früchte, Roti uvm. Alles frisch vor den Augen zubereitet und super lecker. Anschließend habe ich den Abend in einer Strandbar bei Live-Musik und einer Feuershow ausklingen lassen. Ein perfekter erster Tag eines traumhaften Urlaubs…

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Am zweiten Tag bin ich etwas eher aufgestanden. Ich wusste es morgens noch nicht, aber dieser Tag würde seeeehr lang und einer meiner absoluten Lieblingstage werden.  Ein Tag, der meinen Urlaub in ganz unvorhergesehene Bahnen gelenkt hat. Doch zunächst begann alles ganz entspannt. Zusammen mit meinem Freund bin ich mit dem Roller bis zum Lonely Beach gefahren. Einen Roller kann man sich hier an vielen Ständen ausleihen. Er kostet etwa 250-300 Baht/Tag. Unterwegs haben wir immer mal wieder angehalten um uns die Strände anzuschauen, in einem der Ständen zu stöbern, um ein bisschen Obst zu essen oder einen Fruitshake zu trinken.

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In die Shakes habe ich mich sofort verliebt. Sie werden an jeder Ecke dort mit frischen Früchten gemixt. Mein Liebling: Pineapple-Coconut; Kosten: ca. 40-50 Baht. Am Nachmittag waren wir in dem kleinen Fischerdorf Bang Bao im Süden der Insel. Das Dorf ist komplett im Meer auf Stelzen gebaut. Man findet hier viele Restaurants und Bars sowie kleine Lädchen, in denen man Souvenirs oder Kleidung kaufen kann.

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Als am späten Nachmittag so langsam die Sonne unterging, machten wir uns auf den Rückweg zum White Sand Beach. Dabei kamen wir an einem ganz traumhaften Aussichtspunkt vorbei, an dem ich einen wunderschönen Sonnenuntergang  sehen konnte. Die Sonnenuntergänge auf Ko Chang sind sowie ein absoluter Traum.

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Abends haben wir uns dann erst noch mal auf dem Streetfood Market satt gegessen und anschließend stand „Party“ auf dem Programm. Dazu sind wir mit dem Taxi für etwa 100 Baht/Person zum Lonely Beach gefahren. Dort gibt es eine Straße von der mehrere kleine Gässchen abgehen, in denen sich überall ganz tolle Bars befinden. Wir haben die komplette Nacht (ja das meine ich wortwörtlich) in der Ting Tong Bar verbracht. Dort gab es an dem Abend gute Live-Musik und das Publikum war sehr entspannt und lustig drauf. Irgendwann in der Nacht habe ich meine beiden Mitfahrer aus dem Minibus wiedergetroffen, die mir bei der Ankunft in Ko Chang mit dem Fahrer geholfen hatten. Die beiden kamen aus der Nähe von Wiesbaden. Wir haben uns auf Anhieb alle super gut verstanden und die restliche Nacht zusammen getanzt und gefeiert. Als es irgendwann gegen acht Uhr wieder hell wurde, sind wir vier gemeinsam an den White Sand Beach gefahren und haben dort noch den kompletten Tag am Strand verbracht. Achtunddreißig Stunden wach – der Urlaub läuft.

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Wir haben Musik gehört und viel gequatscht. Die beiden Wiesbadener haben erzählt, dass sie als nächstes nach Kambodscha auf die Insel Koh Rong reisen würden. Als sie mir Bilder von dieser Trauminsel zeigten, war ich sofort hin und weg. Ich brauchte keine Sekunde mir meine Antwort zu überlegen, als sie vorschlugen, dass ich doch einfach mitkommen solle. Gesagt, getan. Der Plan stand fest: am nächsten Tag würden wir drei die Weiterreise nach Kambodscha vorbereiten. Das ist das Schöne, wenn man alleine als Backpacker auf der Reise ist:

  • man kann tun, was man will und wozu man gerade Lust hat
  • man lernt so viele tolle Menschen kennen
  • man weiß nie, wo einen der Weg bzw. die Reise hinführen wird

-> jeder Tag ist einfach immer wieder aufs Neue eine Überraschung.

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Ich freute mich jedenfalls so riesig auf das Abenteuer Kambodscha. Am nächsten Tag buchten wir an einem Stand am Lonely Beach die Reise mit dem Minibus nach Shianoukville für 700 Baht. Der Verkäufer wies uns darauf hin, dass wir zur Einreise nach Kambodscha zwei Passbilder benötigen würden. Zwar hatten wir gehört, dass man gegen die Entrichtung einer kleinen Gebühr an der Grenze auch ohne Passbilder einreisen dürfe, doch das war uns zu unsicher. Daher machten wir uns den ganzen Nachmittag auf die Suche nach einem Fotografen. Unsere Suche führte uns in der prallen Sonne im wahrsten Sinne des Wortes über die halbe Insel, bis wir nach einer gefühlten Ewigkeit endlich das Kodak-Geschäft am White Sand Beach fanden. Dass unsere Suche komplett umsonst war, erfuhren wir erst am nächsten Tag an der Grenze, dazu aber hier (bald) mehr.

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Den restlichen Tag habe ich mir noch ein paar Strände angeschaut, bin durch die Gässchen fernab von den Touristenständen geschlendert und habe meinen letzten Sonnenuntergang genossen.

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Abends habe ich dann noch den traditionellen Papayasalat an einer der Garküchen an der Straße probiert. Dieser war sehr scharf, aber super lecker.

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Meine letzte Nacht auf Ko Chang habe ich in einem der „Sunflower Bungalows“ verbracht. Die Hütten waren auch super einfach gehalten. Aber da ich mich ohnehin nur zum Schlafen in dieser aufhalte und den restlichen Tag immer komplett unterwegs war, brauche ich da absolut null Luxus. Warmes Wasser und Klimaanlage waren für mich Luxus genug. Wem es auch so geht, dem kann ich die Bungalows sehr empfehlen.

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Die Reise nach Kambodscha begann am nächsten morgen schon um 07:00 Uhr. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich eigentlich viel zu kurz auf der Insel Ko Chang gewesen bin. Es hätte sicher noch so viel mehr zu sehen und zu erleben gegeben. Trotzdem bin ich froh, dass ich die Reise nach Koh Rong/Kambodscha gemacht habe und würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden. Alles zu meinen Erlebnissen in Kambodscha könnt ihr (bald) hier nachlesen.

Juliane

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** Der Beitrag enthält Partnerlinks. Für den Leser entstehen dadurch keine Kosten. Ich möchte außerdem darauf hinweisen, dass ich die komplette Reise selbst bezahlt habe. Es handelte sich nicht um eine Kooperation.**

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Meine erste Fernreise nach Thailand – die Vorbereitungen

Thailand… dieses Land faszinierte mich schon eine ganze Weile und stand ganz weit oben auf meiner Reiseliste. WEITER geht’s auf meiner neuen Homepage:

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Ich freue mich, wenn ihr vorbeischaut! ❤

Allein zu Gast im König Ludwig, oder: Wellness mal ganz anders

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Wellnessurlaub – die einen lieben ihn, für andere ist er zu langweilig und mit zu wenig Action verbunden. Doch Wellnessurlaub muss nicht immer ruhig und langweilig sein.. ich habe in meinem letzten Kurzulaub „wellnessen“ auf eine ganz neue Art und Weise erlebt. Ich bin sogar mit schmerzenden Knochen und Muskeln nach Hause gefahren – warum erfahrt ihr gleich – und dennoch war es mein bester und erholsamster Urlaub seit langer, langer Zeit. „Allein zu Gast im König Ludwig, oder: Wellness mal ganz anders“ weiterlesen

Meine ersten Nächte auf der Emma Air – ein Testbericht

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Auf Instagram habe ich euch am Wochenende schon in der Story meine neue Matratze von Emma, die Emma Air, gezeigt. Gerne möchte ich euch in diesem Bericht noch mal ein paar ausführlichere Infos zu der Matratze geben und euch über meine ersten persönlichen Erfahrungen mit dieser berichten.

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Die Emma Matratzen sind mir zum ersten Mal in der Fernsehwerbung aufgefallen. Da ich schon länger mit dem Gedanken gespielt habe, mir eine neue Matratze zuzulegen, kam das Angebot eine der Emma Matratzen testen zu dürfen genau zum richtigen Zeitpunkt*. Nach einigem Überlegen habe ich mich für das neuste Modell, die Emma Air, in der Größe 160x200cm entschieden. Laut Angaben der Hersteller zeichnen sich die Matratzen vor allem dadurch aus, dass der verwendete Schaumstoff und die Strukturen für eine optimale Druckentlastung sorgen. Diese soll die Bildung von Liegekuhlen verhindern, damit die Haltbarkeit der Matratze fördern und eine perfekte Anschmiegsamkeit an den Körper bieten. Die Matratzen gibt es in verschiedenen Größen, beginnend ab 80x200cm bis 180x200cm. Ich habe bewusst die große Variante anstatt zwei schmaler Matratzen gewählt, da mich die „Besucherritze“ zwischen meinen beiden vorherigen Matratzen ein wenig gestört hat. Die Ausführung meiner Matratze kostet 799€ – bei der Qualität und dem Liegegefühl wirklich jeden Cent wert.

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Die Lieferung der Matratze war kostenfrei und hat etwa zwei Wochen gedauert. Sie kam zusammengerollt und vakuumverpackt in einem Karton bei mir an. Da sie tagsüber, während ich auf der Arbeit war, angeliefert wurde, habe ich sie bei mir im Treppenhaus abstellen lassen. Sie hat ein Gewicht von ca. 25kg, weshalb ich etwas Bedenken hatte, ob ich den Karton alleine zu mir in die Wohnung in den dritten Stock getragen bekommen würde. Dies war aber – dank des günstigen Kartonformates und der zwei Griffe an den Seiten – gar kein Problem.

 

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Natürlich habe ich die Emma Air sofort ausgepackt. Diese hat innerhalb von ein paar Sekunden schon ihre richtige Form angenommen, sodass ich sie sofort auf mein Bett legen konnte. Was mir direkt auffiel war das super weiche, hochwertige Top Cover der Matratze. Es besteht aus einer Klimafaser (3D Mesh), die sich super geschmeidig anfühlt. Sie soll Feuchtigkeit sofort wieder abgeben und damit für ein angenehmes Schlafklima sorgen. Was total praktisch ist: man kann das komplette Cover abziehen und  waschen.

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Mittlerweile habe ich schon ein paar Nächte auf meiner neuen Emma Matratze geschlafen und ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich vom ersten Moment an begeistert war und es noch immer bin. Ich finde sie super bequem, denn einerseits ist sie ganz weich und kuschelig, aber andererseits auch wieder nicht so weich, dass man darin versinkt. Man hat das Gefühl, dass sie sich einfach perfekt an den Körper und die Liegeposition anpasst.

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Wenn man das Top-Cover der Emma Air öffnet, kann man sehen, dass sie ist aus verschiedenen Schichten aufgebaut ist. Direkt unter dem Cover befindet sich der atmungsaktive und anschmiegsame Airgocell®-Schaum, der für eine optimale Körperanpassung, sowie durch seine Offenporigkeit für eine ideale Durchlüftung sorgen soll. Darunter befindet sich ein Hybrid-Schaumstoff mit Komfortwelle aus viscoelastischem Adaptionsschaum sowie ein stabiler und druckentlastender HXR-Schaum mit AirFlow-Ventilationskanälen für einen idealen Luftaustausch.

 

Mein Fazit: ich bin super zufrieden mit der neuen Matratze und kann sie nur jedem empfehlen. Sie ist bequem, gibt ein tolles Liegegefühl, die Materialien fühlen sich alle hochwertig an und sind zudem sehr gut verarbeitet. Auch optisch passt sie mit dem grauen Seitenbezug perfekt auf mein Bett und in mein Schlafzimmer.

Eine kleine Info für diejenigen, die sich vielleicht noch unschlüssig sind ↦ die Emma Matratze kann man komplett risikofrei bestellen. Der Hersteller gewährt dem Käufer 100 Testnächte mit Geld-zurück-Garantie, sodass man sie ausreichend probeliegen kann. Ich jedenfalls werde meine Matratze nicht mehr hergeben ❤

Außerdem gibt es auf die Haltbarkeit des Matratzenkerns zehn Jahre Garantie.

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Falls ihr noch Fragen zur Matratze habt, schreibt mir gerne über das Kontaktformular.

Ganz liebe Grüße,

Lilli

 

 

 

*die hier gezeigte Emma Air Matratze wurde mir kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt.

 

Traumhafte Wellnesstage im König Ludwig Hotel

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Ende Mai hatte das König Ludwig Wellness & Spa Ressort meinen Schatz und mich nach Schwangau im Allgäu zu einem Kurzaufenthalt eingeladen. Wir haben dort drei wunderschöne, erholsame Tage verbracht und wurden mit tollen Wellnessanwendungen sowie leckerem Essen verwöhnt. „Traumhafte Wellnesstage im König Ludwig Hotel“ weiterlesen

Erneut zu Gast beim „Stanglwirt“

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Letzte Woche war ich zum zweiten Mal zu Besuch im Bio- und Wellnesshotel Stanglwirt in Tirol. Es waren wieder ein paar wirklich wunderschöne, erholsame Tage, die ich dort mit meinem Freund genießen durfte. Wir hatten traumhaftes Wetter, eine super schöne Suite, leckeres Essen… einfach eine ganz tolle Zeit.

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Im Herbst letzten Jahres habe ich schon einmal einen Mädelstrip in den Stanglwirt gemacht (hier geht’s zum Bericht). Deswegen wusste ich auch genau was mich dort erwarten würde und freute mich schon seit Wochen auf unseren Urlaub. Je näher der Abreisetag rückte, desto länger wurde die Liste der Dinge, die ich meinem Freund unbedingt zeigen und mit ihm unternehmen wollte. Zeitweise hatte ich sogar die Befürchtung, dass ich mit meiner Schwärmerei vielleicht etwas übertreibe und er meine Begeisterung möglicherweise nicht teilen würde – aber damit lag ich völlig daneben.  Wir fühlten uns von der ersten Minute an super wohl… wirklich einfach „Daheim beim Stanglwirt“, anders kann man es nicht ausdrücken.

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Unsere Suite.

Nach einer herzlichen Begrüßung und einem Gläschen Kaiserwasser an der Hotelrezeption, wurden wir von einer Mitarbeiterin in unsere Suite geführt, in der bereits leckere Snacks und eine Flasche Stanglwirt-Sekt auf uns warteten.

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Dieses Mal haben wir in der 65qm großen Kaiserbogen Juniorsuite gewohnt. Wir hatten ein schönes Wohnzimmer mit einem Kamin, ein gemütliches Schlafzimmer, ein super tolles Tageslichtbad – mein persönliches Highlight – mit einer Eckbadewanne und einem riesigen Balkon.

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Noch bevor ich meine Taschen ausgepackt hatte, habe ich die Badewanne angeschmissen und ein Bad in der durch das Fenster scheinenden Sonne genossen – eine wahre Wohltat nach der langen Fahrt.

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Auf unserem Balkon mit Blick über die gesamte Außenanlage des Hotels, welcher sowohl vom Schlafzimmer als auch vom Wohnbereich aus zugänglich war, haben wir jeden Abend gesessen und die letzten Stunden des Tages gemütlich ausklingen lassen.

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Das Essen.

Ein weiteres Highlight, worauf ich mich schon sehr gefreut habe, war natürlich das super leckere Essen. Wir hatten während unseres Aufenthaltes Verpflegung in Halbpension. Diese bestand aus einem reichhaltigen Frühstücksbüffet und einem 8-Gänge-Abendmenü.

 

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Jeder einzelne Gang des Dinners war wirklich immer mit viel Liebe zum Detail angerichtet und hat hervorragend geschmeckt. Auch das Frühstücksbuffet war sehr vielfältig. Es gab nicht nur frisches Obst, verschiedene Müslis, Brötchen und Brot, Säfte, Wurst, Käse, Gemüse, Ei, Gebäck, sondern sogar Besonderheiten wie frischen Honig aus der Wabe oder Austern… einfach alles, was man sich nur vorstellen und wünschen kann.

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Beauty & Wellness.

Über das vielfältige Wellnessangebot habe ich in meinem letzten Urlaubsbericht schon einiges geschrieben. Auch dieses Mal haben wir die meiste Zeit draußen in der Sonne genossen und die Pools zur Abkühlung genutzt. Gegen Abend haben wir dann noch den ein oder anderen Saunagang eingelegt, bevor wir uns für’s Dinner fertig gemacht haben.

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An meinem ersten Vormittag im Hotel wurde ich von Frau Dr. Barbara Sturm zu einer ganz besonderen Gesichtsbehandlung, „Hollywoods Secret„, in den Spa-Bereich eingeladen. Ich habe eine kollagenstimulierende Gesichtsbehandlung mit Mesotherapie erhalten. Klingt erst mal ganz unspektakulär, oder? Die Überraschung kam zum Schluss….

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Zuerst wurde mein Gesicht gereinigt, gepeelt, ausgedampft und massiert. Während der Massage kündigte mir die liebe Mitarbeiterin dann an, dass sie im nächsten Schritt die Mesotherapie anwenden würde und erklärte mir, was das eigentlich ist. Mit einer ganz sanften und beruhigenden Stimme schilderte sie, dass sie gleich 2 Ampullen Hyaluron mit mehreren hundert kleinen Nadeln in mein Gesicht einarbeite. Kleiner Schock…, damit hatte ich natürlich nicht gerechnet. Aber zu meiner großen Überraschung, hat das ganze Verfahren überhaupt nicht wehgetan und ich fand es wirklich interessant sowas mal erlebt zu haben. Meine Haut hat sich danach super gut und frisch angefühlt – ich würde das jederzeit wieder machen. Danke noch mal an Dr. Barbara Sturm und das liebe Spa-Team ❤

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Die Lipizzaner.

Der Stanglwirt hat ein eigenes Lipizzanergestüt und eine Reitschule. Schon bei meinem letzten Besuch habe ich mich in die wunderschönen Tiere verliebt. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich dieses Mal eines der Tiere füttern und sogar reiten durfte.

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Die Atmosphäre.

Nach dem letzten Aufenthalt ist mir eines noch mal ganz besonders bewusst geworden: das Essen, die Zimmer, der Wellnessbereich… all diese Dinge sind im Stanglwirt wirklich überragend. Aber dieses Gefühl und diese Freude, die man während der Zeit dort empfindet, wird zu einem ganz großen Teil durch die Mitarbeiter beeinflusst. Man fühlt sich, egal an welchem Ort, jederzeit willkommen, wird freundlich angelächelt und gegrüßt – auch, wenn man zum fünften Mal an der gleichen Reinigungskraft auf dem Flur vorbeikommt, weil man etwas im Zimmer vergessen hat. Das Motto „Daheim beim Stanglwirt“ wird dort richtig gelebt, das merkt man und das macht Spaß!!

❤ Danke dafür an das gesamte Stanglwirt-Team ❤ Sehr gerne möchten wir uns auch noch mal bei Ramona für die super Organisation bedanken. Es war schön, dich wiederzusehen ❤ Danke auch noch an die liebe Maria. Wir haben uns gefreut, dich kennenzulernen ❤

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Bis ganz bald mal wieder,

Lilli…

Skiurlaub im Robinson Club Amadé

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„Zeit für Gefühle Vol. II“ – diesmal im österreichischen Robinson Club Amadé. Wie ihr vielleicht auf Instagram mitbekommen habt, waren wir Ende Januar zum Skifahren im Wintersportparadies Amadé. Der Club liegt mitten im Salzburger Land, im traumhaften Örtchen Kleinarl.

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Ankunft – der erste Tag

Nach einer super langen Anreise (wir haben aufgrund mehrerer Staus über 9 Stunden gebraucht..) kamen wir am späten Samstagnachmittag endlich im Robinson Club Amadé an. Die Strapazen der Fahrt waren jedoch nach dem ersten Blick auf die schneebedeckten, glänzenden Berge hinter denen gerade die Sonne unterging, sofort vergessen.

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An der Rezeption wurden wir sehr herzlich empfangen und konnten nach einem kurzen Check-In schnell das Zimmer beziehen. Dieses befand sich direkt im Haupthaus, daher waren wir ziemlich zentral und konnten alle Angebote des Hotels sehr gut erreichen. Besonders abends nach dem Essen war das von Vorteil, denn so mussten wir mit unseren vollen Bäuchen nur noch einen kurzen Weg hinter uns bringen 😉 Aber dazu gleich mehr…

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Außerdem konnten wir vom Balkon des Zimmers aus direkt auf den Skilift blicken, der nur ein paar Meter vom Hotel entfernt war und unsere Vorfreude auf den morgigen ersten Skitag noch mehr entfachte.

dsc04054Den ersten Abend haben wir damit verbracht meine Skiausrüstung im hoteleigenen Skiverleih auszusuchen und das Equipment im Skikeller zu verstauen. Außerdem holten wir noch unsere Skipässe ab und meldeten uns für einen Skikurs an – beides haben wir für die Dauer des Aufenthaltes dazugebucht. Beim Skikurs konnten wir dann selbst entscheiden, ob wir uns einer blauen, roten oder schwarzen Gruppe zum Skifahren anschließen oder, ob wir die Pisten lieber eigenständig erkunden wollten. Wir haben das immer nach Laune entschieden, sind aber überwiegend für uns unterwegs gewesen.

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Den Abschluss des Abends bildete natürlich das Dinner. Hier war ich schon ein wenig gespannt, ob das Menü mit dem des Robinson Clubs Kyllini Beach mithalten konnte. Klare Antwort: ja, definitiv konnte es das!! Wie ich es schon aus Griechenland kannte, stand das Dinner jeden Abend unter einem anderen Motto. Wir starteten mit einem „Willkommen in Salzburg“ und es folgten weitere tolle Themen wie z.B. „Rund um die Ägäis“, „Kräuter“, „italienischer Abend“ usw. Mein Lieblingsabend war der mit dem Motto „Kulinarische Vielfalt“, denn an diesem gab es die beste Kokossuppe, die ich je gegessen habe.

Ab auf die Piste…

Am Morgen des ersten Skitags war ich ehrlich gesagt schon ein wenig aufgeregt. Ich habe das letzte Mal vor mehr als 10 Jahren auf Skiern gestanden; war dementsprechend sehr nervös und hoffte, dass alles gutgehen würde. Gemeinsam mit einer kleinen Skigruppe von etwa 8 Leuten plus Skilehrer machten wir uns auf den Weg und lifteten direkt bis ganz nach oben auf den Berg. Meine Anspannung war jedoch schon nach den ersten paar Metern völlig verflogen. Alle, denen ich vor Beginn des Skiurlaubs meine Bedenken geäußert hatte, erwiderten mir „ach was, Skifahren ist wie Radfahren – das verlernt man nicht“ – zum Glück hatten sie recht. Ich fühlte mich sofort wieder wohl auf meinen Skiern und hatte riesigen Spaß.

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Das Skigebiet Amadé ist eines der größten ganz Europas. Es umfasst 760km präparierter Pisten verschiedener Schwierigkeitsgrade mit 270 Bahnen und Liften, die sich über 5 Regionen Österreichs bzw. 25 Orten in Salzburg und der Steiermark erstrecken. Außerdem gibt es mehrere Tiefschneeabfahrten, Langlaufloipen, Rodelbahnen, Carving-Parcours, Speedski und einen Boarderpark. Unsere liebste Piste war die am Shuttleberg Mooskopf – einfach ein unglaubliches Panorama.

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Wie man auf den Bildern sehen kann, hatten wir die ganze Woche absolutes Kaiserwetter. Wir haben während unseres gesamten Urlaubs nicht eine einzige Wolke am Himmel gesehen; dafür gab es Sonne pur. Besser hätte es nicht sein können…

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… daher haben wir auch regelmäßige Päuschen an unserer Lieblingshütte, dem „Almstüberl“, eingelegt und bei einer leckeren Suppe oder einem Skiwasser die Sonne genossen.

…nach der Piste

Meistens haben wir das Mittagessen im Robinson Club ausfallen lassen und den ganzen Tag auf der Piste verbracht um das gute Wetter voll ausnutzen zu können. Zwischen 15 und 16 Uhr, als die Sonne so langsam hinter den Bergen verschwand, haben wir uns dann auf den Weg zum Club gemacht. Dort wurde jeder Skitag natürlich mit einem gebührenden Aprés-Ski ausklingen gelassen. Es wurde gesungen, auf den Tischen getanzt und ordentlich gefeiert.

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Vor dem Abendessen haben wir in der Panorama-Sauna einen der beiden täglichen Aufgüsse genossen und unsere kalten Knochen wieder aufgewärmt. Nach einem langen Skitag an der frischen Bergluft hat das wirklich gut getan.

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Der Club hat einen 1000m² großen WellFit-Spa Bereich mit mehreren Saunen, einem Hallen- sowie Außenbad, einem Dampfbad, Ruheräumen, einem Fitnessbereich sowie einem Solarium. Beim WellFit-Team konnte man außerdem Massagen und andere Wellnessanwendungen (entgeltlich) buchen und sich rundum verwöhnen lassen. Mittwochs fand eine lange Wellness-Nacht statt, in welcher der Spa-Bereich bis Mitternacht geöffnet war.

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Später am Abend gab es im Theater täglich entweder eine kleine Bühnenshow oder ein anderes Unterhaltungsprogramm (z.B. ein Musical, eine Theateraufführung, einen Casinoabend oder ähnliches). Wer danach noch nicht genug hatte, konnte im Night-Club weiter feiern. Alternativ konnte man den Abend auch ganz ruhig und gemütlich im Kaminzimmer ausklingen lassen.

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Das Essen.

Wie schon kurz erwähnt, war das Essen im Robinson Club wieder ganz hervorragend. Frühstück (7:30-11:00 Uhr), Mittagessen (12:30-14:00 Uhr), Snacks an der Bistroline (14:00-17:00 Uhr) und Abendessen (19:30-21:30 Uhr) wurden jeweils in Buffetform angeboten. Hinter den einzelnen Tischen wurden die Gerichte frisch vor der Augen der Gäste zubereitet und serviert. Wenn man also mal die ein oder andere Frage zur Zubereitung der Gerichte hatte, konnte man den Koch direkt um das Rezept bitten.

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Die Auswahl der Speisen war bei jeder Mahlzeit sehr vielfältig, stets frisch und appetitlich angerichtet. Zum Frühstück gab es alles, was man sich nur vorstellen kann: frisches Obst, verschiedene Müslis, Joghurts, Quark, Marelade, Gemüse, Brote und Brötchen, Crossaints, frische Pancakes und Waffeln, Säfte, Kaffee, Ei, Würstchen, unterschiedliche Aufstriche und Aufschnitte, Tomate-Mozzarella usw. Man konnte sich sogar ein Omelette mit den Zutaten seiner Wahl frisch zubereiten lassen. Mein persönliches Frühstückshighlight war übrigens der leckere Honig, den man sich selbst aus einer Bienenwabe herauskratzen konnte. Denn eigentlich schmeckt mir Honig nicht, aber dieser war einfach unglaublich lecker!!

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Zum Mittag- und Abendessen gab es immer das volle Programm: 2 verschiedene Suppen, Antipasti, eine Salatbar mit diversen Dressings, mehrere Hauptgerichte und einer Vielfalt an Beilagen sowie super leckere Desserts, Obst und eine Käseplatte. Eine der beiden Suppen war immer vegetarisch, zudem gab es auch mindestens ein vegetarisches Hauptgericht. Das war für mich natürlich super. Außerdem konnte ich auch die unterschiedlichen Beilagen der anderen Hauptgerichte probieren – also satt wurde man auf jeden Fall 🙂

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Das Besondere bei den Mahlzeiten im Robinson Club ist das Weelfood-Konzept (mehr dazu hier). So gab es im Restaurant in der Mitte einen Bereich, in dem ein LowCal Dining, bestehend aus 3 Gängen mit insgesamt unter 1000kcal, serviert wurde.

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Aktivitäten im und um den Club.

Neben dem Skifahren, dem Wellness- und Fitnessbereich hatte der Club noch so einiges mehr zu bieten. Es gab eine große Sporthalle, in der man Fußball, Volleyball, Tischtennis, Badminton und Basketball spielen, oder klettern bzw. bouldern konnte.

Außerhalb des Clubs kann man sich für verschieden Bergwanderungen, Schneeschuhwanderungen oder für eine Pferdeschlittenfahrt anmelden (entgeltlich). Wir haben an einem Tag eine romantische Pferdeschlittenfahrt durch das verschneite Kleinarl bis hin zum Jägersee gemacht. Das war wirklich traumhaft.

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Wir wurden von unserem Kutscher Sepp mit seinem Schlitten und den beiden süßen Pferden Bella und Schleier direkt am Hotel abgeholt. Diese haben uns dann durch die wunderschöne Winterlandschaft zum Jägersee gebracht. Dort angekommen haben wir uns in der Hütte einen leckeren Apfelstrudel mit Vanillesoße gegönnt – für Bella und Schleier gab es ein paar Äpfelchen.

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Die Tour hat ungefähr 2,5 Stunden gedauert und war unbeschreiblich. Mitten durch die verschneiten Örtchen, bei strahlendem Sonnenschein unter kuscheligen Decken auf der Kutsche. Sepp hat uns während der Fahrt ein bisschen was über sein Leben, den Ort und die Leute hier erzählt – das war ein wirklich schöner Nachmittag.

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Die Atmosphäre.

Wie ich es schon im Robinson Club Kyllini Beach erlebt habe, war auch die Atmosphäre im Club Amadé sehr familiär und herzlich. Alle Mitarbeiter waren immer freundlich und gut gelaunt. In besonderer Erinnerung ist uns der witzige Saunameister geblieben, der mit seinen Sprüchen die Saunagänger jeden Abend aufs Neue zum Lachen gebracht hat. Am letzten Abend wollte er uns etwas gutes tun und hat eisgekühlten Champagner mitgebracht. Die Plastikbecher, in die er den Champagner einschenkte, sind uns fast durch die Hände weggeschmolzen – aber es war eine wirklich schöne Idee.

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Vielen Dank an das liebe Team im Club Amadé und natürlich auch an die liebe Nina für die tolle Organisation! Wir hatten eine wunderschöne Zeit bei euch ❤

 Eure Lilli….