Skiurlaub im Robinson Club Amadé

„Zeit für Gefühle Vol. II“ – diesmal im österreichischen Robinson Club Amadé. Wie ihr vielleicht auf Instagram mitbekommen habt, waren wir Ende Januar zum Skifahren im Wintersportparadies Amadé. Der Club liegt mitten im Salzburger Land, im traumhaften Örtchen Kleinarl.

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Ankunft – der erste Tag

Nach einer super langen Anreise (wir haben aufgrund mehrerer Staus über 9 Stunden gebraucht..) kamen wir am späten Samstagnachmittag endlich im Robinson Club Amadé an. Die Strapazen der Fahrt waren jedoch nach dem ersten Blick auf die schneebedeckten, glänzenden Berge hinter denen gerade die Sonne unterging, sofort vergessen.

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An der Rezeption wurden wir sehr herzlich empfangen und konnten nach einem kurzen Check-In schnell das Zimmer beziehen. Dieses befand sich direkt im Haupthaus, daher waren wir ziemlich zentral und konnten alle Angebote des Hotels sehr gut erreichen. Besonders abends nach dem Essen war das von Vorteil, denn so mussten wir mit unseren vollen Bäuchen nur noch einen kurzen Weg hinter uns bringen 😉 Aber dazu gleich mehr…

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Außerdem konnten wir vom Balkon des Zimmers aus direkt auf den Skilift blicken, der nur ein paar Meter vom Hotel entfernt war und unsere Vorfreude auf den morgigen ersten Skitag noch mehr entfachte.

dsc04054Den ersten Abend haben wir damit verbracht meine Skiausrüstung im hoteleigenen Skiverleih auszusuchen und das Equipment im Skikeller zu verstauen. Außerdem holten wir noch unsere Skipässe ab und meldeten uns für einen Skikurs an – beides haben wir für die Dauer des Aufenthaltes dazugebucht. Beim Skikurs konnten wir dann selbst entscheiden, ob wir uns einer blauen, roten oder schwarzen Gruppe zum Skifahren anschließen oder, ob wir die Pisten lieber eigenständig erkunden wollten. Wir haben das immer nach Laune entschieden, sind aber überwiegend für uns unterwegs gewesen.

Den Abschluss des Abends bildete natürlich das Dinner. Hier war ich schon ein wenig gespannt, ob das Menü mit dem des Robinson Clubs Kyllini Beach mithalten konnte. Klare Antwort: ja, definitiv konnte es das!! Wie ich es schon aus Griechenland kannte, stand das Dinner jeden Abend unter einem anderen Motto. Wir starteten mit einem „Willkommen in Salzburg“ und es folgten weitere tolle Themen wie z.B. „Rund um die Ägäis“, „Kräuter“, „italienischer Abend“ usw. Mein Lieblingsabend war der mit dem Motto „Kulinarische Vielfalt“, denn an diesem gab es die beste Kokossuppe, die ich je gegessen habe.

Ab auf die Piste…

Am Morgen des ersten Skitags war ich ehrlich gesagt schon ein wenig aufgeregt. Ich habe das letzte Mal vor mehr als 10 Jahren auf Skiern gestanden; war dementsprechend sehr nervös und hoffte, dass alles gutgehen würde. Gemeinsam mit einer kleinen Skigruppe von etwa 8 Leuten plus Skilehrer machten wir uns auf den Weg und lifteten direkt bis ganz nach oben auf den Berg. Meine Anspannung war jedoch schon nach den ersten paar Metern völlig verflogen. Alle, denen ich vor Beginn des Skiurlaubs meine Bedenken geäußert hatte, erwiderten mir „ach was, Skifahren ist wie Radfahren – das verlernt man nicht“ – zum Glück hatten sie recht. Ich fühlte mich sofort wieder wohl auf meinen Skiern und hatte riesigen Spaß.

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Das Skigebiet Amadé ist eines der größten ganz Europas. Es umfasst 760km präparierter Pisten verschiedener Schwierigkeitsgrade mit 270 Bahnen und Liften, die sich über 5 Regionen Österreichs bzw. 25 Orten in Salzburg und der Steiermark erstrecken. Außerdem gibt es mehrere Tiefschneeabfahrten, Langlaufloipen, Rodelbahnen, Carving-Parcours, Speedski und einen Boarderpark. Unsere liebste Piste war die am Shuttleberg Mooskopf – einfach ein unglaubliches Panorama.

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Wie man auf den Bildern sehen kann, hatten wir die ganze Woche absolutes Kaiserwetter. Wir haben während unseres gesamten Urlaubs nicht eine einzige Wolke am Himmel gesehen; dafür gab es Sonne pur. Besser hätte es nicht sein können…

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… daher haben wir auch regelmäßige Päuschen an unserer Lieblingshütte, dem „Almstüberl“, eingelegt und bei einer leckeren Suppe oder einem Skiwasser die Sonne genossen.

…nach der Piste

Meistens haben wir das Mittagessen im Robinson Club ausfallen lassen und den ganzen Tag auf der Piste verbracht um das gute Wetter voll ausnutzen zu können. Zwischen 15 und 16 Uhr, als die Sonne so langsam hinter den Bergen verschwand, haben wir uns dann auf den Weg zum Club gemacht. Dort wurde jeder Skitag natürlich mit einem gebührenden Aprés-Ski ausklingen gelassen. Es wurde gesungen, auf den Tischen getanzt und ordentlich gefeiert.

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Vor dem Abendessen haben wir in der Panorama-Sauna einen der beiden täglichen Aufgüsse genossen und unsere kalten Knochen wieder aufgewärmt. Nach einem langen Skitag an der frischen Bergluft hat das wirklich gut getan.

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Der Club hat einen 1000m² großen WellFit-Spa Bereich mit mehreren Saunen, einem Hallen- sowie Außenbad, einem Dampfbad, Ruheräumen, einem Fitnessbereich sowie einem Solarium. Beim WellFit-Team konnte man außerdem Massagen und andere Wellnessanwendungen (entgeltlich) buchen und sich rundum verwöhnen lassen. Mittwochs fand eine lange Wellness-Nacht statt, in welcher der Spa-Bereich bis Mitternacht geöffnet war.

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Später am Abend gab es im Theater täglich entweder eine kleine Bühnenshow oder ein anderes Unterhaltungsprogramm (z.B. ein Musical, eine Theateraufführung, einen Casinoabend oder ähnliches). Wer danach noch nicht genug hatte, konnte im Night-Club weiter feiern. Alternativ konnte man den Abend auch ganz ruhig und gemütlich im Kaminzimmer ausklingen lassen.

Das Essen.

Wie schon kurz erwähnt, war das Essen im Robinson Club wieder ganz hervorragend. Frühstück (7:30-11:00 Uhr), Mittagessen (12:30-14:00 Uhr), Snacks an der Bistroline (14:00-17:00 Uhr) und Abendessen (19:30-21:30 Uhr) wurden jeweils in Buffetform angeboten. Hinter den einzelnen Tischen wurden die Gerichte frisch vor der Augen der Gäste zubereitet und serviert. Wenn man also mal die ein oder andere Frage zur Zubereitung der Gerichte hatte, konnte man den Koch direkt um das Rezept bitten.

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Die Auswahl der Speisen war bei jeder Mahlzeit sehr vielfältig, stets frisch und appetitlich angerichtet. Zum Frühstück gab es alles, was man sich nur vorstellen kann: frisches Obst, verschiedene Müslis, Joghurts, Quark, Marelade, Gemüse, Brote und Brötchen, Crossaints, frische Pancakes und Waffeln, Säfte, Kaffee, Ei, Würstchen, unterschiedliche Aufstriche und Aufschnitte, Tomate-Mozzarella usw. Man konnte sich sogar ein Omelette mit den Zutaten seiner Wahl frisch zubereiten lassen. Mein persönliches Frühstückshighlight war übrigens der leckere Honig, den man sich selbst aus einer Bienenwabe herauskratzen konnte. Denn eigentlich schmeckt mir Honig nicht, aber dieser war einfach unglaublich lecker!!

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Zum Mittag- und Abendessen gab es immer das volle Programm: 2 verschiedene Suppen, Antipasti, eine Salatbar mit diversen Dressings, mehrere Hauptgerichte und einer Vielfalt an Beilagen sowie super leckere Desserts, Obst und eine Käseplatte. Eine der beiden Suppen war immer vegetarisch, zudem gab es auch mindestens ein vegetarisches Hauptgericht. Das war für mich natürlich super. Außerdem konnte ich auch die unterschiedlichen Beilagen der anderen Hauptgerichte probieren – also satt wurde man auf jeden Fall 🙂

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Das Besondere bei den Mahlzeiten im Robinson Club ist das Weelfood-Konzept (mehr dazu hier). So gab es im Restaurant in der Mitte einen Bereich, in dem ein LowCal Dining, bestehend aus 3 Gängen mit insgesamt unter 1000kcal, serviert wurde.

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Aktivitäten im und um den Club.

Neben dem Skifahren, dem Wellness- und Fitnessbereich hatte der Club noch so einiges mehr zu bieten. Es gab eine große Sporthalle, in der man Fußball, Volleyball, Tischtennis, Badminton und Basketball spielen, oder klettern bzw. bouldern konnte.

Außerhalb des Clubs kann man sich für verschieden Bergwanderungen, Schneeschuhwanderungen oder für eine Pferdeschlittenfahrt anmelden (entgeltlich). Wir haben an einem Tag eine romantische Pferdeschlittenfahrt durch das verschneite Kleinarl bis hin zum Jägersee gemacht. Das war wirklich traumhaft.

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Wir wurden von unserem Kutscher Sepp mit seinem Schlitten und den beiden süßen Pferden Bella und Schleier direkt am Hotel abgeholt. Diese haben uns dann durch die wunderschöne Winterlandschaft zum Jägersee gebracht. Dort angekommen haben wir uns in der Hütte einen leckeren Apfelstrudel mit Vanillesoße gegönnt – für Bella und Schleier gab es ein paar Äpfelchen.

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Die Tour hat ungefähr 2,5 Stunden gedauert und war unbeschreiblich. Mitten durch die verschneiten Örtchen, bei strahlendem Sonnenschein unter kuscheligen Decken auf der Kutsche. Sepp hat uns während der Fahrt ein bisschen was über sein Leben, den Ort und die Leute hier erzählt – das war ein wirklich schöner Nachmittag.

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Die Atmosphäre.

Wie ich es schon im Robinson Club Kyllini Beach erlebt habe, war auch die Atmosphäre im Club Amadé sehr familiär und herzlich. Alle Mitarbeiter waren immer freundlich und gut gelaunt. In besonderer Erinnerung ist uns der witzige Saunameister geblieben, der mit seinen Sprüchen die Saunagänger jeden Abend aufs Neue zum Lachen gebracht hat. Am letzten Abend wollte er uns etwas gutes tun und hat eisgekühlten Champagner mitgebracht. Die Plastikbecher, in die er den Champagner einschenkte, sind uns fast durch die Hände weggeschmolzen – aber es war eine wirklich schöne Idee.

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Vielen Dank an das liebe Team im Club Amadé und natürlich auch an die liebe Nina für die tolle Organisation! Wir hatten eine wunderschöne Zeit bei euch ❤

 Eure Lilli….

Jinn Shakes

Im Moment kommt es mir so vor, als käme jeden Tag irgendein neues Superfood-Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung der Ernährung auf den Markt. Grundsätzlich stehe ich diesen eigentlich eher skeptisch gegenüber „Jinn Shakes“ weiterlesen

Mein Kurzurlaub „Daheim“ beim Stanglwirt

Wie ihr vielleicht auf Instagram mitbekommen habt, war ich letztes Wochenende für einen Kurzurlaub im Bio-Hotel Stanglwirt in Going am Wilden Kaiser. Die kleine Auszeit in diesem traumhaften Wellnesshotel in den Bergen hat wirklich super gut getan und dank des tollen Wetters konnte ich vor dem Herbst noch mal so richtig Sonne tanken und mich vom Stress der letzten Wochen erholen. „Mein Kurzurlaub „Daheim“ beim Stanglwirt“ weiterlesen

Himbeer-Kokos Protein-Tiramisu ohne Zucker

Ich habe heute eine leckere, kalorienarme Alternative zu „normalem“ Tiramisu ausprobiert. Anstelle von Zucker habe ich Kokos-Proteinpulver verwendet. Das Dessert ist wirklich super schnell gemacht und schön gekühlt gerade für so heiße Tage wie heute optimal geeignet. „Himbeer-Kokos Protein-Tiramisu ohne Zucker“ weiterlesen

Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer

Ich habe letztes Wochenende die ersten Hokkaido-Kürbisse in der Gemüseabteilung entdeckt und musste natürlich sofort einen mitnehmen, um daraus eine leckere Kürbissuppe zu kochen. Diese gibt es ja in unzähligen Variationen – mit Kartoffeln, Möhren, Zimt, Äpfeln oder Orangensaft. Ich mag die Suppe am liebsten mit Kokosmilch und einer leichten Schärfe von Ingwer und Curry. „Kürbissuppe mit Kokosmilch und Ingwer“ weiterlesen

Gesunder Käsekuchen mit Beeren

Ich habe heute ein Rezept für einen leckeren Käsekuchen. Das Besondere an diesem Kuchen ist, dass er ausschließlich aus gesunden Zutaten hergestellt wird – ohne Weißmehl, Zucker und Fett.

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Ihr braucht:

für den Boden
♡ 210g kernige Haferflocken
♡ 170g Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse)
♡ 1 reife Banane
♡ 2 Eier
♡ 4 EL Kokosblütenzucker
♡ 30g Kokosöl

für die Füllung
♡ 1 kg Magerquark
♡ 2 Eier
7 EL Kökosblütenzucker
♡ 1 TL Kokosöl
♡ 1 TL Vanille
♡ 1 Päckchen Vanillepuddingpulver

♡ 200g Beeren

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So geht’s:

1) 30g Kokosöl in einen Standmixer geben, Nüsse und Haferlocken hinzufügen und zermahlen. Alternativ könnt ihr natürlich auch schon gemahlene Haferflocken und Nüsse nehmen. Sollte euer Mixer nicht so viel Power haben, zerkleinert die Zutaten lieber in kleineren Portionen nacheinander. Ich benutze den Standmixer von Grundig, damit hat es gut funktioniert.

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2) Zerdrückt nun die Banane zu einem Brei und gebt sie zusammen mit den restlichen Zutaten für den Boden zu den Haferflocken und Nüssen dazu.

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3) Gebt alle Zutaten für die Füllung in eine Schüssel und vermischt diese. Anschließend könnt ihr den Teig für den Boden in einer mit Backpapier ausgelegten Springform (26cm) verteilen und danach die Quarkmasse darauf geben.

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4) Backt den Kuchen nun in einem auf 180 Grad vorgeheizten Ofen für etwa 55 Minuten. Ich empfehle euch, den Kuchen für die ersten 45 Minuten mit Alufolie abzudecken – so bleibt er schön hell.

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5) Nun noch mit ein paar Beeren dekorieren und fertig ist euer gesunder Käsekuchen.

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Geschmacklich unterscheidet sich der Kuchen natürlich schon etwas von einem „richtigen“ Käsekuchen. Das liegt vor allem daran, dass kein weißer Zucker verwendet wird. Ich persönlich finde den Kuchen super lecker, vor allem in Kombination mit den Beeren…. und das beste ist natürlich, dass man ihn – im Gegensatz zur ungesunden Variante – ganz ohne schlechtes Gewissen essen kann.

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Den Kuchen kann man auch super als Törtchen zubereiten:

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Eure Lilli….

Unboxing: Brigitte-Box Juni/Juli 2016

Heute möchte ich euch zum ersten Mal ein kleines Unboxing der Brigitte-Box zeigen. Aber zunächst ein paar Infos vorab: ursprünglich habe ich einmal im Monat die Gala-Beauty-Box (19,95 €) erhalten. Allerdings gibt es diese Box seit einiger Zeit nicht mehr, sondern stattdessen erscheint nun die Brigitte Box im Rhythmus von 2 Monaten (29,95€). In der Box befinden sich immer eine tolle Auswahl unterschiedlicher Beauty-Produkte sowie das aktuelle Brigitte-Magazin. Sie wird versandkostenfrei geliefert und kann in verschiedenen Abos bestellt werden. Der Wert des Inhalts liegt meist deutlich über dem Kaufpreis der Box. Unter diesem Link erhaltet ihr auf eure erste Box 10 € Rabatt.

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